Achtsamkeit: Akzeptanz ermöglicht Veränderungen

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Wenn wir achtsam sind, sind wir bei uns selbst anwesend

Achtsamkeit verlagert unsere Energie: von unserem oft belastenden Denken zurück zum Körper, und zu dem, was wir spüren. Wir lassen bereits Vergangenes hinter uns und projizieren unsere Erwartungen und Ängste nicht mehr auf die Zukunft.

Wir wenden uns urteilsfrei, mit Neugier, Offenheit und Wertschätzung, und mit allen Sinnen uns selbst und unseren Erfahrungen im gegenwärtigen Moment zu.

Unser Geist beruhigt sich. Wir kehren ins Hier und Jetzt zurück. Wir sind wirklich anwesend.

Selbstmitgefühl und Akzeptanz ermöglichen Veränderungen

Bei uns anwesend sein bedeutet für uns anwesend zu sein. Aus einer Haltung des Mitgefühls heraus. Ohne Anstrengung und ohne Einschränkung. Daraus können wir Selbstakzeptanz entwickeln.

So entsteht die Grundlage für wirkliche, tiefgreifende Veränderung und inneres Wachstum.

Zahlreiche klinische Studien belegen: Regelmäßige Achtsamkeitspraxis reduziert nicht nur Stressempfinden, sondern beeinflusst Gehirnstruktur und -funktionen positiv und nachhaltig. Die Qualität von Gedanken, Gefühlen und die Verbindung zur Umwelt verbessert sich. Die Wahrnehmungsfähigkeit wächst. Regelmäßig Übende gewinnen mehr Gelassenheit, Klarheit und Effektivität.

Achtsamkeit kommt durch Tun ins Leben

Achtsamkeit beginnt im Alltag: Wenn wir wahr nehmen, dass wir im Autopiloten-Modus agieren. In dem Moment, in dem wir erkennen, dass der gegenwärtige Gedanke nur ein Gedanke ist und uns nicht unterstützt. In der Offenheit für eine augenblickliche Empfindung, ohne sich mit ihr zu identifizieren.

Das braucht Übung, am besten täglich, mit den kleinen Dingen und Situationen: Wenn Sie nach dem Aufwachen bewusst Ihre innere Blickrichtung wählen: Vom Was-muss-ich zum Was-kann-ich. Wenn Sie beim Duschen To-Do’s und Erwartungen bewusst sein lassen. Wenn Sie einem anderen Menschen wirklich zuhören, ohne sich parallel Ihre eigene Geschichte zu erzählen. Wenn Sie einen Moment inne halten und Anspannung, die Sie gerade nicht brauchen, abgeben.

Achtsamkeit ist eine Ressource, von der ein Einzelner wie eine Gruppe profitieren. Mehr über Achtsamkeit für Gruppen, z. B. in Unternehmen, erfahren Sie hier.

 

 

„Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit.“

Viktor Frankl